Die Videoplattform ist aus dem Alltag der meisten Jugendlichen nicht mehr wegzudenken. Sie hören Musik, schauen lustige Prankvideos, suchen nach Lifehacks, Tutorials, Let‘sPlays und anderen Tipps oder schauen Dokus. Die Bandbreite ist riesig und die Begeisterung für die Formate auch. Die Kids konnten sich erstmal mit der Technik dahinter vertraut machen und testen, was man mit einem Greenscreen so anstellen kann, bevor es in Kleingruppen an die konkrete Umsetzung eigener Video-Ideen ging. Auf manche Möglichkeiten, die in einer Technik stecken, kommt man erst über das Experimentieren.


Die Aushandlung von Inhalten und kompromissorientierte Entscheidungsfindung für die Umsetzung förderte die Wahrnehmung von Perspektivenvielfalt und demokratischen Prozessen. Wann wird Sprache zu Gewalt, was ist Diskriminierung und warum ist das ein Problem? Wie gehe ich mit Spannungen oder Uneinigkeit in einer Gruppe und wie mit Privilegien um? Diese und andere Fragen beschäftigten die Kleingruppen während des Sommerkurses „YouTube Technik Green Screen“. Eine kritische Auseinandersetzung mit den Themen Jugendschutz, Bildrechten und Datenschutz ergab sich natürlich bei der Frage nach einem Upload. Zum Abschluss des Kurses wurden alle Video-Arbeiten gemeinsam angeschaut.