Unser Modellprojekt entwickelt ein  (medien-)pädagogisches Angebot für Jugendliche, um mit ihnen die Projektthemen interessant und interaktiv zu bearbeiten

Unser Modellprojekt entwickelt ein (medien-)pädagogisches Angebot für Jugendliche, um mit ihnen die Projektthemen interessant und interaktiv zu bearbeiten

Das Modellprojekt MENTOR hat neben der Ausbildung von Mentor_innen gegen Islamfeindlichkeit auch das Ziel, ein Angebot für Jugendliche zu bieten und dabei moderne Methoden aus Medienpädagogik zu erproben. Erprobt wird dabei vor allem, inwiefern die verschiedenen Methoden sich dazu eignen, Themen wie Islamfeindichkeit, religiösen und politischen Extremsimus, Ausgrenzung und Diskriminierung zu behandeln. Das Angebot für Jugendliche umfasst dabei vor allem kreative Angebote wie Geocaches oder Film- und Fotoprojekte, aber auch Workshops für den Schulunterricht sind denkbar.

Grundprinzipien unserer Jugendarbeit

Jugendarbeit kann nur erfolgreich sein, wenn sie die Jugendlichen dort abholt wo sie stehen und an ihren Ressouren ansetzt, statt zu belehren und bewahren. Eine solches Verständnis von Jugendarbeit braucht eine professionelle Reflexion der eigenen Tätigkeit. Dehalb sind uns folgende Prämissen wichtig:

  • Arbeit gegen etwas, muss auch immer Arbeit für etwas sein. Demokratie, Friedenskultur und eine von Pluralität geprägte Gesellschaft müssen als erstrebenswert erlebt werden.
  • Insbesondere Jugendliche brauchen Zugehörigkeit und Anerkennung als Identitätsressourcen. Unsere Workshops können Zugehörigkeit natürlich nicht per se liefern. Sie können jedoch zum Nachdenken anregen, wie Zugehörigkeit im sozialen Kontext überhaupt erst geschaffen wird.
  • Damit politische Bildungsangebote für Jugendliche Früchte tragen können, müssen diese an Alltagserfahrungen und an der Lebenswelt der Teilnehmer_innen anknüpfen.
    Projekte mit Jugendlichen brauchen interaktive Elemente.
  • Die Workshopinhalte müssen erlebbar und emotional erfassbar sein, statt rein kognitiv erarbeitet zu werden.

Unser Angebot für Jugendliche

Aus diesem Grund, entwickeln wir ein Angebot für Jugendliche und Kinder, welches sich an ihren Interessen orientieren. Wir verzichten dabei auf klassischen Frontalunterricht, sondern binden unsere Projektthemen in medienpädagogische Workshops ein. So haben Jugendliche die Möglichkeiten, an attraktiven Aktivitäten wie Geocaching, Alternative Reality Umsetzungen oder Film- und Fotoprojekte teilzunehmen, und dabei etwas über Ausgrenzung und Diskriminierung zu lernen.

Hier erhalten die Teilnehmer_innen die Möglichkeit, ihre ganz persönlich Statements gegen Ausgrenzung mit dem Medium ihrer Wahl zu setzen.