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Mach mit beim WORLD HIJAB DAY!

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Der 1. Februar ist der world hijab day. Unser Anlass zu sagen: #mybodynodiscussion.

Für viele mag das Kopftuch ein Symbol der Unterdrückung sein aber wie fühlt man sich damit? Wie wird man von seinem Umfeld und der Öffentlichkeit wahrgenommen und behandelt? Der erste Februar bietet Gelegenheit Antworten zu finden und zwar im Selbstversuch oder im Dialog mit kopftuchtragenden Frauen.

Frauen sollten tragen dürfen was sie wollen. Es sind ihre Körper und was sie damit tun, sollte nicht zur öffentlichen Debatte gehören – #mybodynodiscussion.

Mit der Teilname am worls hijab day kannst du ein Zeichen für Frauenrechte und gegen Islamophobie setzten. Wenn du willst, trage am 02. Februar  für 24 Stunden ein Kopftuch. Es ist egal ob du Christin, Jüdin, nicht-kopftuchtragende Muslimin, anders oder gar nicht gläubig bist, teilnehmen darf jeder! Mehr Infos auf der offiziellen Website http://worldhijabday.com/ .

Wir laden dich außerdem am 02. März zu uns ins Haus der Jugend (Museumstr. 7 ) ein. Hier kannst du dich mit anderen Teilnehmern austauschen und ihre Geschichten und Meinungen erfahren. Auch muslimischer Frauen teilen hier ihre Erfahrungen als Muslimin in Deutschland.

FAQs

Warum gibt es den World Hijab Day?

Um Solidarität zu zeigen und ein Zeichen zu setzten für Frauenrechte und gegen Islamophobie. Außerdem bietet er die Gelegenheit ins Gespräch miteinander zu kommen und verschiedene Perspektiven für ein aufgeklärtes und friedliches Miteinander zu zeigen.

Wie kann ich mitmachen?

Such dir einfach einen Schal aus, binde dir ein Kopftuch und halte deine Erfahrungen (gerne auch in Foto oder Videoform) fest. Komm zu unserer Veranstaltung am 02.03.  im Haus der Jugend, um dich mit anderen auszutauschen.

Darf ich als Nicht-Muslimin ein Kopftuch tragen?

Die Kopfbedeckung als solches gab es schon lange vor dem Islam und ist auch nicht exklusiv dem Islam zu zu schreiben. Also darf man natürlich auch als Nicht-Muslimin ein Kopftuch tragen. Was eine Kopfbedeckung zu einem „Hijab“ (islamisches Kopftuch) macht ist nicht nur der Stoff, sondern eher das Mindset und die Absicht dahinter.

Ich möchte mich solidarisieren, kann/will aber kein Kopftuch tragen, was kann ich tun?

Du kannst dich natürlich über socialmedia und die hashtags #worldhijabday2017 und #mybodynodiscussion solidarisieren. Im Reallife kannst du zu unserer Veranstaltung am 02.03. kommen und mehr zum Thema erfahren.

Warum trägt „frau“ ein Kopftuch/Hijab?

Die Gründe warum  „frau“ ein Kopftuch trägt sind vielfältig und individuell. Natürlich ist es ein religiöses Gebot, aber jede Frau hat ihre persönlichen Hintergründe und auch ihre eigene Geschichte wie sie dazu gekommen ist. Der Gedanke, der aber bei vielen dahinter steht, ist der Wunsch seine Aufmerksamkeit und die seiner Mitmenschen auf das Innere und den Charakter zu lenken, in dem man das Äußere bedeckt.

Muss man als Muslima ein Kopftuch tragen?

« Es gibt keinen Zwang in der Religion »  ist der Anfang des 256. Vers der zweiten Sure des Korans.

Entgegen des öffentlichen Bildes vom Hijab und auch mancher praktizierten Traditionen ist es islamisch nicht vertretbar jemanden zum Kopftuch tragen zu zwingen. Dass dies in seltenen Fällen trotzdem passiert, wollen wir nicht leugnen, es ist jedoch ein von konservativen und traditionellen Umständen geprägte Praktik, die in Kreisen geläufig ist, die oft nicht gebildet sind und ihr Islamverständnis mehr nach Traditionen als an tatsächlicher Theologie richten. Diese Fälle bilden eine Minderheit. Dennoch werden diese oft als Argument gegen die Freiheit tausender Frauen, die freiwillig ein Kopftuch tragen, benutzt.

Wie bindet man sich ein Kopftuch?

Es gibt eigentlich kein richtig oder falsch, was die Technik angeht. Was zu beachten ist, ist dass außer dem Gesicht, den Händen und den Füßen alles bedeckt und die Kleidung nicht so figurbetont sein sollte.

Hier noch ein paar Links zu Tutorials

http://hijabfashioninspiration.com/wp-content/uploads/2016/11/14719634_556243044571267_4611722577189011456_n.jpg

https://www.youtube.com/watch?v=sHHOevNQXww

https://www.youtube.com/watch?v=paVfFpFWU-A

Ich bin ein Mann will mich aber trotzdem beteiligen, was kann ich tun ?

Als Mann ist man, was diese Thematik angeht, in einer privilegierten Stellung. Männer und ihre Körper bzw ihre Art sich zu kleiden, stehen kaum zur öffentlichen Debatte.  Als Mann kannst du dich jedoch trotzdem am 1. Februar solidarisch zeigen und dich (öffentlich, zb. über social media oder in deinem Umfeld) für die Rechte von Frauen aussprechen. Weiterhin bist du natürlich auch zu unserer Veranstaltung am 02.03. eingeladen um dich und deine Mitmenschen der Problematik gegenüber zu sensibleren.

Das Team bei MENTOR

MENTOR – Miteinander für Engagement, Toleranz und Respekt ist ein Modellprojekt der Kulturwerkstatt e.V. Reutlingen. Gefördert wird es durch das Bundesprogramm „Demokratie leben!“ des Bundesfamilienministeriums, der Stadt Reutlingen und des Lankreises Reutlingen.

Unser Kernteam ist verankert in Medienbereich der Kulturwerkstatt e.V. Reutlingen. Es wird erweitert durch zahlreiche Honorarkräfte aus den verschiedensten Bereichen der Medien-, Geistes- und Sozialwissenschaft. Diese interdisziplinäre Ausrichtung des Teams erlaubt es uns, regelmäßig über den Tellerrand zu blicken und innovative Konzepte zu entwickeln.

Projektleiter Darius Mozgiel

Darius Mozgiel – Projektleiter MENTOR

stellv. Projektleiter Johannes Hudelmaier

Johannes Hudelmaier – stellv. Projektleiter MENTOR

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